Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

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Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Apex79 » Do Jan 05, 2017 17:45

Hallo liebe Motorsportfreunde,

da dieses mein erster Beitrag ist möchte ich mich gerne kurz vorstellen. Ich heiße Silvan, bin 37 Jahre alt, selbständig und wohne im beschaulichen Rotenburg an der Wümme in Niedersachsen. Ich will eigentlich schon länger aktiv am Motorsport teilnehmen, jedoch ist es primär aus zeitlichen Gründen nie dazu gekommen. Nun wollte ich dieses Jahr gerne einsteigen.

Ich wollte zuerst in der Gruppe F mit einem Toyota MR2 antreten, konnte mich aber letztendlich noch beherrschen und werde erstmal Clubslalom mit einem Kleinwagen betreiben.

Das Auto:
Citroen AX GTi,Bj. 1993 aus der Schweiz importiert. 1360cm3 Hubraum, 8 Ventile. Leistung 94 PS bei ca. 700 KG Leergewicht (795 laut Schein). Alle Eintragungen und frischer Tüv wurden beim Import gemacht.
Nun stehen erste Umbauten an, dazu wollte ich mich erstmal dem Thema Felgen und Reifen widmen.

Beim Auto dabei waren 2 Satz 5,5x13 Zoll Felgen die man bestücken könnte. Ich wollte aber eigentlich gerne in Richtung 15 Zoll gehen, dazu habe ich mir einen Satz Felgen in 6x15 et18 gekauft welche nur sensationelle 4,6 KG auf die Waage bringen. Davon könnte ich noch einen Satz bekommen.
Ich weiß, das die Breite auch gerne hätte 7 Zoll betragen können, aber 7 Zoll ist angeblich schon zu breit beim AX der wirklich winzige Radhäuser hat.
Nun habe ich also als Ausgangsbasis eine superleichte 6x15 Felge, eigentlich ganz schön für ein Leichtgewicht wie den AX, aaaaaber.....
.....die bescheidene Auswahl an Reifen macht mich verrückt!

195/50 R15: Wird leider sehr schlecht bis gar nicht passen laut Aussage im AX Forum!
Noch dazu würde es die Übersetzung eklatant verschlechtern, was gerade auf kurzen Clubslaloms ungünstig erscheint. Und der Motor ist zwar kein 16v, braucht aber auch seine Drehzahl aufgrund des kleinen Hubraums. Also vergessen?

195/45 R15: Würde gehen, nur leider gibt es da nur folgendes laut meiner Recherche:
- Avon CR500 - ist ja für Caterhams entwickelt worden, und die wiegen auch nicht viel weniger als der AX. Erfahrungen auf leichtgewichtigen Autos mit FWD dazu?
- Avon ACB10 - Alle ACB 10 Reifen sind von der Kennzeichnung gem. EG-Verordnung (EC 1222/2009) ausgenommen, da sie ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt, deren EZ vor dem 01.10.1990 erfolgte. Also nicht zulässig!

165/50 R15: Würde die Übersetzung um 2,4 Prozent verkürzen was ja ganz angenehm wäre.
- Toyo R888: Ich weiß, das der Reifen nicht so toll sein soll, aber angeblich soll er ja auf leichten Autos einigermaßen funktionieren. Dazu würde er auch gut auf eine 6 Zoll Felge passen, durch den steileren Winkel hätte die weiche Flanke theoretisch doch mehr Stabilität oder? Toll ist das Gewicht von 6,4 KG. Damit hätte ich eine Gesamtgewicht von nur 11 KG pro Rad/Reifen. Nun ist die Frage ob die 163mm Lauffläche überhaupt ausreichen, aber das Auto wiegt ja auch nur 700 Kg muss man bedenken. Aber da fehlt mir leider die Erfahrung die ich als Einsteiger nicht aufweisen kann.

Gibt es noch Alternativen die ich nicht kenne? Gibt es Empfehlungen wie z.B. nimm einen 195 50 15 reifen, mach das es passt, egal ob die Übersetzung sich stark verschlechtert - Hauptsache mehr Auflagefläche? Laut Vorgaben sollen die meisten 195 50´er Reifen ja auf 5,5 bis 7 Zoll Felgen gefahren werden. Ist das wirklich korrekt oder haut das mit 6 Zoll Breite erfahrungsgemäß niemals hin?

Und als Schlussinfo: Ich fahre im ersten Jahr garantiert nicht um Siege. Es geht mir darum Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln. Auch geht es darum zu schauen ob sich der Sport mit meinem jetzigen Leben zeitlich in Einklang bringen lässt und ob ich überhaupt großen Spaß an der Sache habe. Wenn ja, was ich hoffe, wird das Auto weiter ausgebaut und 2018 in der Gruppe F antreten. Aber das steht ja noch in den Sternen....

Ich bin dankbar für jeden der an dieser Diskussion teilnimmt! :-D

Beste Grüße
Silvan
Zuletzt geändert von Apex79 am Do Jan 12, 2017 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Dennik-Häfker » Do Jan 05, 2017 19:01

Hallo Silvan

Erstmal Herzlich Willkommen im Forum.

Zuerst stellt sich die Frage welche Klasse du den bei uns im Nördlichen Clubslalom fahren möchtest, Klasse 1 (Einsteiger) würde bedeuten das du Straßenreifen brauchst, Klasse 2 würde dir sämtliche Sportreifen mit E Kennung erlauben. Für beide Klassen müsstest du aber alle Eintragungen und nicht nur "Einige" haben. Sowie eine gültige HU. Allternativ gäbe es noch die Klasse 3, da könntest du dein Auto so an den Start bringen, könntest sogar die Avon ACB10 oder eben gleich Slicks fahren.

Falls du mal lust auf ein wenig Motorsport schnack hast könntest du uns vom NAC Bremen auch gerne mal beim Clubabend in Uphusen besuchen, mit unserem Sportleiter Heinz Jabs hattest du ja schon mal Email Kontakt, unser 2. Vorsitzende kommt sogar wie du aus Rotenburg.

Grüße aus Langwedel

Dennik
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon schaschi01 » Fr Jan 06, 2017 10:43

Hallo Silvan,

auch von mir ein herzlichen Willkommen.
Wie Dennik schon geschrieben hat, sind wir Beide fast Nachbarn. Ich wohne in Bothel.
Wenn du möchtest können wir uns gerne mal zusammensetzen.

Zu Deinen Reifenfragen kann ich speziell zum Auto nichts sagen, aber vielleicht kann ich die eine oder andere Frage zum Einstieg in den Clubsport beantworten.

Wenn ich mir das bei dir so anschaue, gehst du ja gleich in die Vollen :-).
Tatsächlich ist es so, dass zunächst mal geklärt werden muss, in welche Klasse Dein Auto fällt.
Ist alles eingetragen und ist das Auto, so wie es ist, zulassungsfähig (hat also TÜV), dann kannst du in den Klassen 1 oder 2 starten. Ansonsten bleibt die 3. Die Klasse hat Auswirkungen auf die Reifenwahl.
In Deinem anderen Thread, habe ich gesehen, dass es ja auch noch offenen Fragen zum Thema Käfig gibt. Auch das ist ja relevant für die Klasseneinteilung im Clubsport (eingetragen, oder nicht).

Wie gesagt stehe ich dir gerne für Fragen zur Verfügung. Vieles lässt sich in einem persönlichen Gespräch einfacher klären, als über lange Schreibereien.
Meld dich einfach per PN, wenn du möchtest.

Gruß
Dirk
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Sportfahrer » Fr Jan 06, 2017 11:34

Hallo Silvan,

ich lese dein Vorhaben so das du am Ende im DMSB Sport in der F8 fahren möchtest.
Daher gebe ich dir den Rat , auch jetzt schon die Anforderungen der F und besonders der F8 nicht aus den Augen zu verlieren, sonst
kaufst du hier und da zweimal.

Spontan dazu fällt mir die Felgenauswahl ein. In der F8 darfst du bis max. 7 Zoll Felgenbreite fahren. Und du solltest diese maximale Breite
zu Gunsten der Performance auch ausnutzen. Ich denke eine 7x13 wäre bei dem Auto angeraten. Das ist aber klar Geschmackssache und führt
oft zu Diskussionen.

Viel Spaß und Erfolg
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Noquest » Sa Jan 07, 2017 21:21

Guete Abig

Schliesse mich da an; habe meines Wissens noch kaum jemals einen AX GTI oder den sehr ähnlichen swift GTi auf nicht 13x7 gesehen. Wenn dann waren da 14x6er drauf aber dafür gibts kaum (Renn)Reifen.
Mit 'E' Prüfzeichen gibt es zudem nichts schlaues in 15Zoll mit weniger Durchmesser als 195/50. Da wäre ein 185/55R14er wieder besser, das gibts wenigstens.

Gruess Dani
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Apex79 » Mo Jan 09, 2017 21:45

Vielen Dank schon mal für die vielen Antworten :-D

@Dennik

Clubslalom-Klasse wollte ich zum Einstieg gerne in die 2B - aber schließe auch nicht aus später mal in die Klasse 3 zu wechseln! Eingetragen wurde nach dem Import für die deutsche Zulassung alles - die Sachen die ich jetzt noch umbauen muss finden hoffentlich auch die Zustimmung des deutschen TÜVs... :-D

NAC Bremen klingt ja interessant, hatte ich aber vorher auch schon aufm Zettel. Ich schließe nicht aus, dass ich demnächst mal dort auftauchen werde. Einen Club im Hintergrund zu haben sollte bestimmt einiges auch für die Zukunft erleichtern 8)

Aber da würde ich mich vorher nochmal bei euch melden!

Vielen Dank!


@Dirk

In der Tat witzig, Bothel ist ja keine 10 Km von mir entfernt :-D Da werde ich sicherlich bald auf dein Angebot zurückkommen!

Vielen Dank auch Dir!


@Lupo-Dirk :-D

Ja, geplant war das eigentlich - aaaaber, jetzt habe ich was von schwindenden Teilnehmerzahlen im DMSB, und dafür gerade in Norddeutschland von steigenden Teilnehmerzahlen im Clubslalom gelesen. Wenn da so ist muss man ja nicht zwangsweise in den DMSB wechseln - wobei natürlich die längere Streckenlänge erstmal reizvoll klingt. Dafür fehlt mir aber noch die Erfahrung um das überhaupt beurteilen zu können :-D
Nichtsdestotrotz hätte ich das Auto sowieso so aufgebaut, dass es in beiden Gruppen fahren könnte - bei der Gruppe F sollte das ja eigentlich kein Problem darstellen.

Wie ich aber schon vorher schrieb habe ich mich jetzt intensiver mit dem Clubslalom beschäftigt, und die Klasse 3 würde mich auf jeden Fall auch reizen! Aber eines nach dem anderen, zuerst einmal ein Auto aufbauen, welches für den Anfang zum Spaß haben taugt. Alles andere kann später ja noch folgen!

@ Lupo-Dirk und Dani

Ja, das Thema 7x13 verfolge ich schon seit über 2 Monaten, bis jetzt habe ich noch keine gefunden, die die Spezifikationen des AX erfüllen und auch noch einragbar sind. Da hat man es hier zugegebenermaßen in Deutschland mit einem "EXOTEN" wie dem AX schwer. Bei einem Polo oder Corsa wäre das Thema mit Sicherheit nicht der Rede wert! Aber so wollte ich das auch haben, das war mein Ansporn, abgesehen natürlich von meiner Vorliebe für französische Kleinwagen der 70´er, 80´er und 90´er :-D

Das einzige was hin und wieder auftaucht sind 6x13´er. Aber im Endeffekt wiegt sogar schon die 5,5x13 Zoll Serienfelge des AX Gti 7 KG, was immerhin gute 2,4 KG über meiner 6x15 Zoll Felge ist. Die Einzige Möglichkeit die ich sehe sind Lochkreisadapter, diese Option prüfe ich gerade.

Aber wenn ich dann auf 185/60 R13 gehe, welche wohl am häufigsten am Markt vertreten sind, habe ich auch keine kürzere Übersetzung als mit den 195/45 R15.

Ich habe nun nochmal weiter geforscht und denke es könnte möglich sein 195/50 R15 auf den AX zu montieren. Habe im englischen Forum (Da gibt es den besten Input für Franzosen) einige gefunden, die die bei Trackdays fahren und es passend gemacht haben. Am Ende habe ich dann eine um 4% schlechtere Übersetzung, welche ich aber mit einem geänderten Final Drive von einem Citroen AX Sport oder Peugeot 106 Rallye ausgeglichen und dazu noch verbessert bekomme.

Die 14 Zoll Option habe ich auch noch. Es gibt immerhin den Kumho v70 und den Advan A048 in 185/55 R14, bei auch in SOFT erhältlich. Aber auch da ist es schwer 7x14 zu finden die passen und einigermaßen leicht sind.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich noch nicht wirklich weiß in welche Richtung ich gehen soll :-D

Eines möchte ich aber dennoch geklärt haben - FRAGE:


Bei einem 700 Kg Leichtgewicht sollte ich doch auf jeden Fall immer zur Mischung SOFt greifen oder? Es gibt ja viele Semi-Slicks die gar nicht in Soft, also höchstens in Medium erhältlich sind. Diese würden doch von vorherein ausscheiden oder?
Z.B. der Dunlop Direzza, Der Federal FZ oder Nankang AR1 - diese sind nur in Medium erhältlich und sollten auf der kurzen Strecke mit einem 700 KG Auto nicht tauglich sein oder?

Besten Dank schon mal im Voraus! :-D
Grüße
Silvan
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon EWO » Mo Jan 09, 2017 21:54

Apex79 hat geschrieben:

Eines möchte ich aber dennoch geklärt haben - FRAGE:

Bei einem 700 Kg Leichtgewicht sollte ich doch auf jeden Fall immer zur Mischung SOFt greifen oder? Es gibt ja viele Semi-Slicks die gar nicht in Soft, also höchstens in Medium erhältlich sind. Diese würden doch von vorherein ausscheiden oder?
Z.B. der Dunlop Direzza, Der Federal FZ oder Nankang AR1 - diese sind nur in Medium erhältlich und sollten auf der kurzen Strecke mit einem 700 KG Auto nicht tauglich sein oder?

Besten Dank schon mal im Voraus! :-D
Grüße
Silvan


Auf der VA ist Medium je nach Streckenlänge und Temperatur (Luft/Asphalt) durchaus einsetzbar, je nach Fahrwerksabstimmung könntest du hinten aber einThema haben die Dinger auf Temperatur zu bekommen. Da das ANgebot an kleinenGrößen bei Semis immer kleiner wird solltest du dir erst mal das Angebot der Hersteller anschauen und dann die Größe für dich wählen.
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon 106erRallye » Di Jan 10, 2017 01:39

Hallo!

Beschäftige mich gerade ebenfalls mit dem selben Thema. Fahre ein sehr identisches Fahrzeug, einen Peugeot 106 Rallye 1.3.

In meiner ersten Saison bin ich den Toyo Proxxes R888 165/50 R15 (medium) auf einer 6J 15 OZ WRC gefahren, muss zu der kombination sagen das der Reifen für den Platzslalom mit dieser Mischung nicht geeignet war. Er erreicht kaum Temperatur und baut dadurch wenig Grip auf.

Für die nächste Saison konnte ich günstig Yokohama A048 185/60 R14 Medium auf den originalen Rallye S1 Stahlfelgen bekommen, diese 14Zoll Michelin Felgen hatten eine breite von 5,5J (die vom Rallye S2 haben 6J).
Der Grip war deutlich besser als bei den Toyos, leider machte sich der größere Abrollumfang und das hohe Gewicht sehr bemerkbar (Felge 6,6Kg). Auch der Reifen fuhr sich unregelmäßig ab, begann auf der Außenseite zu schruppen.
Dazu kam noch das das Fahrzeug ständig Untersteuert was auf die schmale Felge und den hohen Querschnitt zurück zu führen war.

Darauf begann ich etwas zu recherchieren und bin auf die 7Jx13 ET5 ATS Felge vom Ford Capri gestoßen. Eine extrem leichte Alufelge (unter 5Kg) die durch das 3 Speichen Design sofort ins Auge sticht. Der Lochkreis 4x108 ist identisch mit Peugeot/Citroên nur den Durchmesser der Mittelzentrierung muss man bearbeiten und Stirnseitig den Bremssattel nachbearbeiten. Wenn mann neue Scheiben und Klötze verwendet kann sonst die Felge am Sattel streifen, so passgenau ist die Kombination :)

Jedenfalls mit diesen Felgen und dem Yokohama A048 175/50 R13 soft war ich ganz vorne dabei!

Der Grip war sehrgut, das Untersteuern nahezu weg. Die Abnutzung des Reifens schön gleichmäßig, gefahren mit 2bar Luftdruck fuhr das Auto wie auf Schienen. Auch die Übersetzung dank des niedrigen Querschnitts war Top (Vmax. 170km/h)

Leider ist dieser Reifen 2014 ausgelaufen jetzt such ich gerade selbst nach einer guten Alternative.

Gruß,
René
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Sportfahrer » Di Jan 10, 2017 10:52

Moin Silvan,

wie kommst du auf Lupo Dirk ? :-D

Passt schon jeder hat so seine Macke. Mir ist bei deinem Projekt folgendes aufgefallen. Mit 100 PS darfst du nur in der 2 B fahren wenn du 109 KG Zusatzgewicht
verbaust, um auf min 809 Kg zu kommen. 100 PS = 73,6 KW x (min 11 KG/KW = 2B) = 809 KG
Ich finde es jammerschade so ein quirliges Leichtgewicht zu beschweren :-D

Mach es dir doch erstmal einfach und starte in der 3a mit gebrauchten Slicks auf irgendwelchen Felgen (braucht ja nicht eingetragen sein)
Dann kannst du dir in Ruhe Gedanken machen wie und ob es im DMSB Sport weitergehen soll. Im DMSB F8 z.B. hast du das gleiche Gewichtsproblem,
Mindestgewicht 740 KG bei 2 Ventilen und 815 KG bei 4 Ventilen dazu kommst du in der DM niemals mit dem Arsch an die Wand (Divisionswertung zusammen mit F9)

Spontan fällt mir der AX aus Berlin ein(Naumann/Redomski) , der erfolgreich in der H 13 unterwegs ist. Denk doch mal langfristig über die Gruppe H nach.
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Renncorsa1 » Mi Jan 11, 2017 17:29

Wie wäre es denn mit dem 165/50R15 Nankang NS2R Va 180 Mischung und Ha120 Mischung ? Sehr günstig , sollte eintragbar sein , und du hast die Mischungsauswahl ! Und Später kannst du die Felgen für einen Michelin 19/57/15 Regenreifen nutzen !
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Apex79 » Do Jan 12, 2017 12:44

@ EWO

Ja okay, verstehe. Da Clubslalom doch um einiges kürzer ist als DMSB sollte dann wohl bei dem Leichtgewicht die Mischung Soft aber präferiert werden. Und ja, mir ist aufgefallen, dass die kleinen Größen bei den Semis schwinden. Ich weiß aber nicht ob das bei Slicks auch der Fall ist - wahrscheinlich eher nicht oder? Das bedeutet, da es für mich noch völlig in den Sternen steht in welche Klasse etc mich der Weg nach dem Einstieg führen wird, geht es bei der Erstauswahl wohl nur um die Reifenwahl für das erste Jahr des Einstiegs. Länger will ich dann lieber noch gar nicht planen. :-D


@ René

Danke für den Erfahrungsbericht von "fast" dem selben Auto :-D
Der 106 Rallye S1 stand erst auch auf meiner Wunschliste, nur leider noch seltener als der AX GTi in Deutschland. Letztens wurde ein roter NL-Import hier Angeboten, aber ich war zu spät, der war schnell weg. Da habe ich dann den AX gefunden - der ist noch leichter :-D auch wenn der Motor wiederum schwerer ist :(

Dazu noch ein paar Fragen: Welche Klasse und wo fährst du den S1? Wahrscheinlich auch Clubslalom, sonst wärst du wohl nicht auf Semis unterwegs.
Was hast du für ein Fahrwerk verbaut (steht als nächstes auf meiner Liste)? Drehstäbe hinten getauscht? Bist du zufrieden mit dem Setup?
Und, wenn du dein Auto irgendwann mal verkaufen willst, melde dich bei mir :-D

Zu den 7x13 von Ford. Ja, die kenne ich, nur ist das Problem bei allen Ford Felgen tatsächlich das zu kleine Mittelloch von 63,4 mm. Du schriebst "leicht bearbeitet" - aber das ist doch gar nicht si einfach und kostengünstig die so aufbohren zu lassen. Da muss man doch erstmal jemand finden der die Geräte dazu hat. Wie hast du das gemacht? Und dann kriegt man sowas doch gar nicht mehr eingetragen, für die Gruppe 3 wäre das egal... Hast du die Felgen eingetragen?

PS: Habe vor einem Monat einen Peugeot 106 S16 im Sammlerzustand verkauft, der war mir zu Schade zum umbauen :-D


@ LUPO-Dirk :-D

Ja, also dein Vorredner hieß ja auch Dirk, und damit es nicht zu Verwirrungen kommt habe ich dich einfach mal so benannt :-D

Zu der Klasseneinstufung - also wegen der Leistung: Das Auto hat im Fahrzeugschein 94 PS, ist die Kat Version. die NON-Kat Version hatte eben diese 100 PS von der ich sprach. ich hatte überlegt da was zu ändern, aber man bekommt eine Verschlechterung der Abgasnorm ja gar nicht mehr eingetragen. Also bleibt es bei den 94 PS.
Dazu habe ich laut Fahrzeugschein ein Leergewicht von 795 KG. Die 700 KG sind eine Schätzung ohne die 75 KG für den Fahrer, den vollen Tank und den ausgeräumten Innenraum + Käfig. Ich habe in einem anderem Thread gelesen, dass der die Berechnung sich nach dem Wert im Fahrzeugschein richtet, auch wenn das umstritten ist. Demnach wäre ich bei 795kg/69kw = 11,52 und damit noch in der 2b. Ist das nicht korrekt?
Wenn ein tatsächliches Gewicht ermittelt werden muss, muss ich wohl erstmal auf eine Waage. Dann dürfte der Wagen bei der Leistung 759 KG wiegen.

Für die Gruppe-F 40 Kg, oder für die Gruppe 2b 59 Kg dazuzuladen finde ich auch gar nicht so schlimm, denn das Heck ist ultraleicht - z.B wurde serienmäßig schon eine Kunststoff-Heckklappe verbaut und der Motor hat einen schweren Gußblock, der wiegt auch gleich 40 Kilo mehr als die Aluminium Variante der anderen PSA 1,4 Liter Motoren. Das heißt, die Gewichtsverteilung ist suboptimal und das Handling könnte von gut platziertem Zusatzgewicht profitieren.

Alternativ kann man natürlich auch noch mehr erleichtern und in der der 2C mit einem guten Gewichtsvorteil gegenüber den anderen starten. Aber ich glaube die 2C ist auch nicht so gut besetzt und dort könnte man auch ja gegen z.B. M3 und co mit deutlich mehr Leistung fahren müssen, das wäre wiederum unschön.
Also wäre für einen Einstieg die 2b doch am besten für mich geeignet.

In der 3a zu starten halte ich vielleicht für den Anfang als zu sehr frustrierend. Ich kenne mich zwar noch nicht so gut aus, aber ich denke die werden bei gleichem Gewicht deutlich mehr Leistung haben oder? Immer nur letzter zu werden, auch wenn ich ein guter Verlierer bin, macht vielleicht auch nicht so viel Spaß. :-D

Zur F8 DMSB: Was meinst du mit "Arsch an der Wand"? - Daß man Gesamtergebnistechnisch aufrund der Zusammenlegung der F8 und F9 nicht konkurrenzfähig mit dem kleinen Hubraum ist? Leistungsmäßig ist noch viel Potenzial in dem Motor, also wären nach Reglement um die 130 PS mit relativ wenig Aufwand bei 740 Kg drin. Ist das mit dem Gewichtsvorteil gegenüber der F9 nicht ausreichend?

Gruppe H: Ja, das ist auch so eine Sache, ich kenne ein paar AX die in der H und in der E1 (Berg, Manfred Schulte z.B.) erfolgreich sind. Nur sind diese Klassen doch auch sehr kostenintensiv (alleine der Motor) - ich weiß nicht ob meine Frau das mitmacht zumal wir demnächst bauen wollen :lol: Lust hätte ich darauf natürlich schon :-D

Aber das ist ja alles hypothetisch - ich denke ich muss erstmal fahren fahren fahren um zu sehen ob und wie und wo es dann weitergeht. Vielleicht bleibt man auch einfach im Clubslalom, wenn es Spaß macht - wer weiß das schon :-D


@Renncorsa

ja, witzigerweise habe ich gestern entdeckt, dass es die auch in dieser Größe gibt. Und vor allem gibt es die jetzt auch in der neuen Mischung Treadwear 100/80 - RACE. Diese Mischung soll speziell für Sprint und Slalom konzipiert sein. Der Satz kostet neu nur 280 EURO, da kann man nichts falsch machen und bis jetzt habe ich nicht viel schlechtes darüber gehört :-D Und auf feuchter Strecke soll die auch gut funktionieren.

__________________________________

Ich warte nur noch auf Rückmeldung von Nankang ob diese Mischung dann auch eine E-Kennzeichnung besitzt. Wenn dem so ist werde ich diese wohl erstmal ausprobieren wollen, das würde mir jetzt erstmal einiges erleichtern.
Dazu würde ich noch einen zweiten Satz der leichten Felgen kaufen und auf diese dann für eine richtig Nasse Strecke für den Anfang mal die Uniroyal Rainsport 3 in 195/45 15 montieren.
Ich denke damit kann man als blutiger Anfänger ganz gut leben oder?

So könnte ich jetzt ohne große Komplikationen erstmal einsteigen und Fahren lernen, auch wenn das Reifen-Setup keine Top-Zeiten erlauben wird Egal :)
ich habe noch genug andere Dinge auf dem Zettel bei dem Auto, alleine hinter dem Fahrwerk steht noch ein großes Fragezeichen.

Was meint ihr? Ist das eine akzeptable Entscheidung?

Grüße
Silvan
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Sportfahrer » Do Jan 12, 2017 13:21

Apex79 hat geschrieben:
Hallo Silvan
@ LUPO-Dirk :-D

Ja, also dein Vorredner hieß ja auch Dirk, und damit es nicht zu Verwirrungen kommt habe ich dich einfach mal so benannt :-D
Alles gut

Zu der Klasseneinstufung - also wegen der Leistung: Das Auto hat im Fahrzeugschein 94 PS, ist die Kat Version. die NON-Kat Version hatte eben diese 100 PS von der ich
Achtung im DMSB muss so oder so ein KAT verbaut werden auch beim NSU
sprach. ich hatte überlegt da was zu ändern, aber man bekommt eine Verschlechterung der Abgasnorm ja gar nicht mehr eingetragen. Also bleibt es bei den 94 PS.
Dazu habe ich laut Fahrzeugschein ein Leergewicht von 795 KG. Die 700 KG sind eine Schätzung ohne die 75 KG für den Fahrer, den vollen Tank und den ausgeräumten Innenraum + Käfig. Ich habe in einem anderem Thread gelesen, dass der die Berechnung sich nach dem Wert im Fahrzeugschein richtet, auch wenn das umstritten ist. Demnach wäre ich bei 795kg/69kw = 11,52 und damit noch in der 2b. Ist das nicht korrekt?
Nein, im Clubsport musst du zu jedem Zeitpunkt das Leistungsgewicht einhalten , also ggf Wiegeergebnis : Prüfstandsmessung
Wenn ein tatsächliches Gewicht ermittelt werden muss, muss ich wohl erstmal auf eine Waage. Dann dürfte der Wagen bei der Leistung 759 KG wiegen.
Das ist auf jeden Fall anzuraten und am Besten dazu auf den Prüfstand ( keiner kennt den Motor wirklich oder ?)

Für die Gruppe-F 40 Kg, oder für die Gruppe 2b 59 Kg dazuzuladen finde ich auch gar nicht so schlimm, denn das Heck ist ultraleicht - z.B wurde serienmäßig schon eine Kunststoff-Heckklappe verbaut und der Motor hat einen schweren Gußblock, der wiegt auch gleich 40 Kilo mehr als die Aluminium Variante der anderen PSA 1,4 Liter Motoren. Das heißt, die Gewichtsverteilung ist suboptimal und das Handling könnte von gut platziertem Zusatzgewicht profitieren.

Alternativ kann man natürlich auch noch mehr erleichtern und in der der 2C mit einem guten Gewichtsvorteil gegenüber den anderen starten. Aber ich glaube die 2C ist auch nicht so gut besetzt und dort könnte man auch ja gegen z.B. M3 und co mit deutlich mehr Leistung fahren müssen, das wäre wiederum unschön.
Also wäre für einen Einstieg die 2b doch am besten für mich geeignet.

In der 3a zu starten halte ich vielleicht für den Anfang als zu sehr frustrierend. Ich kenne mich zwar noch nicht so gut aus, aber ich denke die werden bei gleichem Gewicht deutlich mehr Leistung haben oder? Immer nur letzter zu werden, auch wenn ich ein guter Verlierer bin, macht vielleicht auch nicht so viel Spaß. :-D

es gibt immer Solche und Solche, dein Auto hat aber auf jeden Fall genug Potenzial um in der 3A nicht Letzter zu werden. Kommt darauf an wer am Lenkrad dreht und Niemand lacht dich aus , ganz im Gegenteil ist es bestimmt entspannter da dein Auto doch sehr "wild" aussieht gegen die "Serienfahrzeuge" in der 2.

Zur F8 DMSB: Was meinst du mit "Arsch an der Wand"? - Daß man Gesamtergebnistechnisch aufrund der Zusammenlegung der F8 und F9 nicht konkurrenzfähig mit dem kleinen Hubraum ist? Leistungsmäßig ist noch viel Potenzial in dem Motor, also wären nach Reglement um die 130 PS mit relativ wenig Aufwand bei 740 Kg drin. Ist das mit dem Gewichtsvorteil gegenüber der F9 nicht ausreichend?
Klares nein ! du kannst einige F9er schlagen , aber in der DSM wirst du gegen Top F9 Autos und Top Piloten antreten. Da kann man sich schon etwas darauf einbilden wenn man der F9 Spitze an den Fersen klebt. Sie zu schlagen ist sehr schwer. Mir fällt nur ein F8 Auto in Deutschland ein was dazu kontinuierlich in der Lage ist.

Gruppe H: Ja, das ist auch so eine Sache, ich kenne ein paar AX die in der H und in der E1 (Berg, Manfred Schulte z.B.) erfolgreich sind. Nur sind diese Klassen doch auch sehr kostenintensiv (alleine der Motor) - ich weiß nicht ob meine Frau das mitmacht zumal wir demnächst bauen wollen :lol: Lust hätte ich darauf natürlich schon :-D

Aber das ist ja alles hypothetisch - ich denke ich muss erstmal fahren fahren fahren um zu sehen ob und wie und wo es dann weitergeht. Vielleicht bleibt man auch einfach im Clubslalom, wenn es Spaß macht - wer weiß das schon :-D

Richtig , deshalb ja 3A , Slicks drauf , kein Tüv-Theater, keine Unterstellungen der Kollegen und Abfahrt.

Ich wünsche dir einen guten Start in das Hobby.








Grüße
Silvan
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Apex79 » Do Jan 12, 2017 16:18

Sportfahrer hat geschrieben:
Apex79 hat geschrieben:

Achtung im DMSB muss so oder so ein KAT verbaut werden auch beim NSU

Ja, war auch nur ne fixe Idee, hab das mit dem Kat gleich wieder verworfen!

Nein, im Clubsport musst du zu jedem Zeitpunkt das Leistungsgewicht einhalten , also ggf Wiegeergebnis : Prüfstandsmessung
Wenn ein tatsächliches Gewicht ermittelt werden muss, muss ich wohl erstmal auf eine Waage. Dann dürfte der Wagen bei der Leistung 759 KG wiegen.
Das ist auf jeden Fall anzuraten und am Besten dazu auf den Prüfstand ( keiner kennt den Motor wirklich oder ?)


Alles klar, dann weiß ich Bescheid - und zu der Leistung. Angenommen der Wagen hätte 100 PS was ja mehr als die 5% Toleranz wäre, dann müsste die Leistung eingetragen werden, auch wenn ich nicht wüsste wieso er das hat (angenommen der Vorbesitzer hat den ZK bearbeitet oder sonstiges)? Und wenn die Serienstreuung 5 Prozent übersteigt ohne das was gemacht wurde? Was übrigens oft vorkommt... Muss man das trotzdem eintragen um teilzunehmen zu dürfen oder kann man das einfach so angeben und wird danach eingestuft?


es gibt immer Solche und Solche, dein Auto hat aber auf jeden Fall genug Potenzial um in der 3A nicht Letzter zu werden. Kommt darauf an wer am Lenkrad dreht und Niemand lacht dich aus , ganz im Gegenteil ist es bestimmt entspannter da dein Auto doch sehr "wild" aussieht gegen die "Serienfahrzeuge" in der 2.

So wild sieht der gar nicht aus, eigentlich ist der noch ziemlich serienmäßig (keine Spoiler oder ähnliches, alles OEM) - das Avatarfoto ist ein Entwurf von dem Design welches ich im Zuge der Umbauten umsetzen werde

So sieht er momentan aus...


Bild


Klares nein ! du kannst einige F9er schlagen , aber in der DSM wirst du gegen Top F9 Autos und Top Piloten antreten. Da kann man sich schon etwas darauf einbilden wenn man der F9 Spitze an den Fersen klebt. Sie zu schlagen ist sehr schwer. Mir fällt nur ein F8 Auto in Deutschland ein was dazu kontinuierlich in der Lage ist.

Okay, ich hatte nur schon öfter Ergebnislisten aus ganz Deutschland betrachtet, und mich immer gewundert, dass manchmal die Top Autos der F8 schnellere Zeiten fuhren als die F9 und teilweise sogar F10. Ganz zu schweigen davon, dass ich sehr selten F9 Autos in den Ergebnissen gesehen habe, da waren immer viel mehr F8 und F10 Autos vertreten. Darum habe ich mich letztendlich auch dazu entschlossen den Peugeot 106 S16 den ich ursprünglich dazu gekauft hatte (1,6 16v) zu verkaufen um in der F8 fahren zu können. Aber da ich wohl nicht den richtigen Durchblick habe war das vielleicht eine Fehlentscheidung :?: Aber dann Frage ich mich warum es überhaupt so viele F8 Autos gibt wenn es sich nicht lohnt? Was fährst du eigentlich, dein Lupo müsste ja auch F8 oder Gruppe 2a sein oder?

Was sind die Top F9 Autos und welches ist DAS eine Top F8 Auto?


Richtig , deshalb ja 3A , Slicks drauf , kein Tüv-Theater, keine Unterstellungen der Kollegen und Abfahrt.

Ja, ich hätte gestern aufgrund deines Rates auch fast ein paar tolle gebrauchte Avon Slicks, Michelin Regenreifen und einen Satz 6x13 Felgen gekauft. Leider wurden mir die Reifen auch vor der Nase weggeschnappt. Danach hatte ich mich dann wieder für die Klasse 2 entschieden. Jetzt weiß ich so langsam auch nicht weiter.
Bei der Klasse 3 fallen mir gleich die wildesten Umbauten wie Einzeldrossel und Diffusor usw ein die ich später in der F8 nicht fahren dürfte. Dann wäre ich drauf angewiesen in der 3a zu bleiben oder gleich für die H zu bauen. Wobei - gibt es nicht Diskussionen über die Abschaffung der H? Außerdem hätte ich für die H etwas zuviel Hubraum. Müsste also den Hub ändern um unter 1,3 Liter zu kommen oder gleich den AX Sport Motor, welcher 1,3 Liter hat verbauen :?:

Fragen über Fragen :shock:


Ich wünsche dir einen guten Start in das Hobby.


Ja, mal sehen, dankeschön :lol:





Grüße
Silvan
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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Sportfahrer » Fr Jan 13, 2017 12:14

Moin Silvan,

kurze Antwort auf deine Fragen, dann sollten wir wieder zum Thema kommen.

-ich selbst fahre nicht sondern mein Junior.
-die stärksten F9 Autos , siehe DRSM Meister der letzten Jahre(ausgenommen 2016) = F9 BMW 316
-das einzige F8 Auto was kontinuierlich in der Lage ist F9 Autos an der Spitze zu schlagen ist ein Polo mit 1,0 L und G Lader(siehe auch DMSB Meister 2016)
-Warum es immer noch so viele F8ter gibt , wird daran liegen , das die Fahrzeuge nicht ernsthaft in der DSM eingreifen wollen und das Fahrzeug eben vorhanden ist.
Das zählt auch für andere Fahrzeuge wie G7,G6,G3,F10 ,H12 und H14 aber nur in der DSM. Bei allen anderen Meisterschaften ohne Divisionspunkte sind alle Klassen
gleichberechtigt.
Gruß Dirk (Hey Mädels ich kann Deutsche Meister zeugen)


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Re: Reifen- und Felgenfrage - Citroen AX GTI

Beitragvon Apex79 » Fr Jan 13, 2017 12:54

Moin Dirk, danke für den kleinen Exkurs - jetzt bin ich wieder schlauer :-D

Also zurück zum Thema:

ich habe mich jetzt fest entschlossen erstmal in der 3a zu starten. Dazu werde ich wohl eine 6x13 Zoll Felge verwenden und mir für den Start gebrauchte Slicks besorgen.
Ich habe nämlich gerade nochmal gemessen, mit den Standard Radhäusern kommt es mit ner 7 Zoll Felge vorne einfach nicht hin um eine gute Freigängigkeit bei einem dementsprechend breiten Slick zu gewährleisten. Außerdem komme ich gerade günstig an eine 6x13 ran.

Nun zu den Reifen: 180/530/R13 Slick - Kumho - Mittel-Weich K40 - auf der 6x13 Felge
185/60/R13 Regen - Avon CR 28 - Soft - auf einer 5,5 x 13 Felge

Nun die einfache Frage: Taugt das was um erstmal Fahren zu lernen? :-D

Dankeschön und Grüße
Silvan
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