Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Fragen von Einsteigern, Quereinsteigern und Wiedereinsteigern...

Moderator: PumaTreter

Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon opelspeedster » Fr Dez 26, 2014 20:14

Hallo erst ein mal. Dies ist mein erstes Posting hier. Da wollte ich erst mal etwas zu mir schreiben.

Ich fahre einen Opel Speedster mit Kompressor Umbau. Das Auto an sich macht mir sehr viel Spaß.
Ich fahre damit auf der Landstrasse den einen oder anderen Track Day, Bergrennen und auch Slalom.
Slalom vor allem in der http://www.cst-trophy.de/. Das Auto ich mittlerweile mit einem ganz guten Nitron Fahrwerk ausgestattet, leichten 15" ATS Felgen, Kumho V700 Semis, aber keine Sperre. Geht im Slalom ganz gut.

Ich wohne in der Nähe von Frankfurt. Die cst Rennen sind für mich teilweise mehr als 300 km entfernt. Da ich keinen Hänger habe reise ich auf eigenen Reifen an. D.h. alleine die Anreise ist für mich als Familienvater nicht so top.

Leider passt der Speedster gerade mit dem Kompressor nicht so gut in das DMSB Regelment, obwohl ich ihn für ein Top Auto für Slaloms halte. Eigentlich kann ich damit nur FS fahren. Ich will nicht viel umbauen daher sind Zusatzgewichte (so wie es der Thomas Haselbeck mit seiner Elise macht) oder Motorumbau auf 2000 ccm (Karsten Dempert) eher nichts für mich.

In dem Jahr bin ich außerhalb der cst in Walldorf und Sinsheim in Klasse 9 Clubslaloms gefahren.
In Klasse 9 sind ja Slicks erlaubt, die ich als Selbstanreiser ja nicht habe aber ich anders als in der FS (wenn die überhaupt ausgeschrieben ist) einige Gegner. Mit den Ergebnissen war ich im Prinzip zufrieden, nur sind die Slaloms auch ziemlich weit für mich.

Also nun zur eigentlichen Frage welches Auto eignet sich für meinen Hintergrund für DMSB Slaloms am Besten?

Meine Prioritäten
- sehr Leicht
- Heckantrieb
- Budget klein < 5000€ -> d.h. wohl nur Gruppe G möglich

Leistung wäre nicht schlecht ist aber kein Muss.

Am liebsten würde ich einen normalen Sauger Speedster nehmen. Aber der fängt bei ~14.000€ an. Dann noch Fahrwerk (Nitron min. 2000€), 15" Felgen (700€), Reifen (800€). Kurzum zu teuer.
Nächste Wahl wäre ein C-Kadett -> ist wohl zu teuer, geht aber im Slalom und am Berg ähnlich zu meinem Speedster.
3-er BMW
Mazda MX-5 -> sehr wenig Leistung (bin mal beim Michael Wolf mit gefahren)
????
opelspeedster
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 109
Registriert: Fr Dez 26, 2014 16:59

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon EWO » Sa Dez 27, 2014 00:29

Ich glaube die gruppe G ist mit deinen Vorgaben unrealistisch.
Gruppe H ist da wohl eher etwas machbar. Leicht wäre z.B. ein alter Toyota Starlet mit Heckantrieb als Grundlage zu nehmen.
Benutzeravatar
EWO
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 8337
Registriert: Mi Sep 08, 2004 19:42
Wohnort: KIEL

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon buGGi » Sa Dez 27, 2014 01:22

@opelspeedster

An Hand deiner Angaben:

Mazda MX-5 für die G3, oder für die G4 (allerdings deutlich weniger Starter zum Teil)
BMW 318is E30...das Gefährt schlechthin in der G3 ...

Sowohl der IS als auch der MX5 sind relativ leicht, wobei der MX5 nochmal leichter ist. Hier gibt es zwischen den NA und NB Versionen Unterschiede.
Die MX-5 gibts in unterschiedlich starken Motorisierungen, max. 140 PS (ist die stärkste Motorisierung bei den NB Modellen).

Beide kosten gebraucht aber schon so ca. 3000 Euro (+-). Der Zustand ist dann schon für den Slalom gut.
Spart man bei beiden Autos, dann kauft man sich den Rost und anderen Krams gleich mit ein.

Beide Autos haben vor und Nachteile, der Mazda ist aber alle mal interessanter, da man an jeder Ecke & Veranstaltung die IS sieht ...
buGGi
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 219
Registriert: Mi Jun 08, 2011 22:52
Wohnort: Viernheim/Pfungstadt

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Roawdy » Sa Dez 27, 2014 09:35

Moin,
den Einstieg in der Gruppe "G" ist eher ein zusätzliches Problem anstelle einer Lösung. Dazu gibt es viele Diskussionen. Die letzte wurde hier geführt.
viewtopic.php?f=7&t=8148
In der Gruppe "G" läuft auch nichts ohne Slicks, das Transportproblem bleibt also.
Preiswert sind E30 und C-Kadett eigentlich nicht, die guten sind verteilt....und diejenigen, die noch serienmäßig sind, sollte man durch Rennsporteinsatz nicht mehr verhuntzen, sondern als "Kulturgut" bewahren.
Manche MX sind nahezu serienmäßig bedenklich schnell :roll: , es gibt da anscheinend einige Könner hinterm Lenkrad. Sie bieten sehr viel Potential und sind doch dabei noch preiswert. Hier würde ich an deiner Stelle ansetzen, auch in der Gruppe G.
Deine Problematik kenne ich so halbwegs mit meinem Smart Roadster, mehr als zwei Reifen kann ich nicht transportieren, der MX5 fasst einen ganzen Satz Slicks.
Mit ausgerechnet 1,2l Hubraum, 698 cm³ aufgeblasen, fahre ich in der F8 gegen 1400cm³ mit Semislicks und im Clubsport gegen 1,6 l nur noch am Spaß an der Freud.
Allen eine nette Saison 2015!
Gruß Roawdy
Roawdy
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 893
Registriert: Do Nov 03, 2011 09:57
Wohnort: Düren

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon EWO » Sa Dez 27, 2014 12:29

Roawdy hat geschrieben:
Deine Problematik kenne ich so halbwegs mit meinem Smart Roadster, mehr als zwei Reifen kann ich nicht transportieren, der MX5 fasst einen ganzen Satz Slicks.


Mit einem Satz Slicks kannst du aber u.U. fürchterlich daneben liegen, wenn das Wetter umschlägt., somit ist die Gruppe G ohne Zugwagen und Anhänger ohnehin schonein Satz mit x. Das Konzept der Startmöglichkeiten mit STVZO-konformen Autos hat der DMSB ja ausgeschaltet.

Sowohl der IS als auch der MX5 sind relativ leicht, wobei der MX5 nochmal leichter ist. Hier gibt es zwischen den NA und NB Versionen Unterschiede.
Die MX-5 gibts in unterschiedlich starken Motorisierungen, max. 140 PS (ist die stärkste Motorisierung bei den NB Modellen).


Er suchte etwas mit dem Attribut "sehr leicht". Da sehe ich bezahlbare Autos mit Heckantrieb der letzten 20 Jahre ohnehin nicht, 1200kg haben die quasi alle, und "sehr leicht" sind für mich Gewichte weniger als 900kg. Daher rührte mein Vorschlag.
Benutzeravatar
EWO
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 8337
Registriert: Mi Sep 08, 2004 19:42
Wohnort: KIEL

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Roawdy » Sa Dez 27, 2014 13:14

Moin,
der Starlet mit Heckantrieb ist doch nicht mehr auf der Straße existent :( und so gut wie nicht zu finden, noch besser wäre natürlich noch der Coupeableger, ein AE 86 .....aber wohl gar nicht mehr bezahlbar zu bekommen. Ich habe den ersten bei uns schon seit 2 Jahrzehnten nicht mehr auf der Straße gesehen, den letzteren nur in England.
Das zweite Zitat wurde mir untergeschoben :roll: , ich bin kein MX5 Kenner :( .
Die alten Elise sind selbst als Rechtslenker noch zu teuer und wegen Einzelzulassungen generell nicht DMSB tauglich.
Der Smart Roadster hat zu wenig Motor und ein zu spezielles Getriebe, man muss schon ein klein wenig spinnen :-D , um damit Rennen zu fahren. Er ist aber auch unter 800 kg zu bekommen.
Ich denke, wenn man mit regentauglichen SemiSlicks und Slicks im Auto auf der Straße anrollt, hat man schon einen recht großen Bereich der Wettermöglichkeiten abgedeckt.
Man muss ja nicht sofort ganz vorne mitfahren.
Gruß Roawdy
Roawdy
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 893
Registriert: Do Nov 03, 2011 09:57
Wohnort: Düren

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Noquest » Sa Dez 27, 2014 13:47

Guete Tag

Ich denke bei den Anforderungen muss irgendwo ein Abstrich gemacht werden...
Entweder grösseres Budget oder Frontantrieb (den Speedster wirst ja wohl behalten)

In den MX-5 passt kein Satz Slicks ich habs versucht... Genau 1 Rad geht vernünftig rein, und mit Mühe noch eines vorne auf den Sitz (2 geht bei ganz schmalen vielleicht), eines bleibt draussen...

Gruess Dani
Noquest
Ordentliches Forumsmitglied
 
Beiträge: 62
Registriert: Di Nov 05, 2013 17:54

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Jörg O. » Sa Dez 27, 2014 14:20

...seh ich auch so dass Du wohl Abstriche machen musst.
Mit ein wenig Suche lassen sich jedoch kompakte Fronttriebler als auch Hecktriebler mit Potential finden bis 3500 EUR bei denen man auch die 4 Sporträder samt Wagenheber usw unterbringt.

Leider habe ich selbst auch keinen Platz für einen Hänger, ansonsten wäre mein Auto auch konsequenter am Reglementlimit aufgebaut !
Wenn man jedoch auf eigener Achse zu den Veranstaltungen fahren muss kann man eine Gr. "G"- Karre technisch leider nicht so ausreizen wie möglich wäre...denn ich muss/will bei teilweise über 150km Anfahrt zu den Veranstaltungen auch noch/wieder sicher und gut nach Hause kommen mit der Mühle !
Jörg O.
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 268
Registriert: Mi Nov 10, 2010 11:26
Wohnort: Rheinland Pfalz

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon buGGi » Sa Dez 27, 2014 14:50

EWO hat geschrieben:
Roawdy hat geschrieben:
Deine Problematik kenne ich so halbwegs mit meinem Smart Roadster, mehr als zwei Reifen kann ich nicht transportieren, der MX5 fasst einen ganzen Satz Slicks.


Mit einem Satz Slicks kannst du aber u.U. fürchterlich daneben liegen, wenn das Wetter umschlägt., somit ist die Gruppe G ohne Zugwagen und Anhänger ohnehin schonein Satz mit x. Das Konzept der Startmöglichkeiten mit STVZO-konformen Autos hat der DMSB ja ausgeschaltet.

buGGi hat geschrieben: Sowohl der IS als auch der MX5 sind relativ leicht, wobei der MX5 nochmal leichter ist. Hier gibt es zwischen den NA und NB Versionen Unterschiede.
Die MX-5 gibts in unterschiedlich starken Motorisierungen, max. 140 PS (ist die stärkste Motorisierung bei den NB Modellen).


Er suchte etwas mit dem Attribut "sehr leicht". Da sehe ich bezahlbare Autos mit Heckantrieb der letzten 20 Jahre ohnehin nicht, 1200kg haben die quasi alle, und "sehr leicht" sind für mich Gewichte weniger als 900kg. Daher rührte mein Vorschlag.


Hallo Ewo,

dann schau dir doch nochmal die NB und vor allem die NA genauer an.

Die NA gehen von 930 - 1046kg und die NB von 1035 - 1155kg. Bei den E30 gehts von 990kg bis 1300kg, je nach dem welche Karosse man verwendet.

Gerade in Bezug auf die MX-5 finde ich deren "Gewicht" sehr leicht. Ich fahre ja selbst einen MX-5 im Slalom, einen NB mit 1.9L und 140PS.

@Noquest

Ich bekomme ohne Probleme einen kompletten Satz 13" Slicks in meinen MX-5 rein. Ich meine, 15" Slicks haben wir auch im Mazda transportieren können...

-----------------------------------------------------------


@opelspeedster

Ein Opel C-Kadett kannst du komplett vergessen, für die Gruppe G sind die schon mal zu alt und für die Gruppe F/H etc. legst du mehr als 15 000 Euro hin ;).

Es gäbe noch die Möglichkeit, einen BMW E36 zu kaufen. Es kommt halt drauf an, wie dein Budget aufgeteilt ist.
buGGi
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 219
Registriert: Mi Jun 08, 2011 22:52
Wohnort: Viernheim/Pfungstadt

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Hans Bauer » Sa Dez 27, 2014 15:37

opelspeedster hat geschrieben:
Hallo "opelspeedster",

Hallo erst ein mal. Dies ist mein erstes Posting hier. Da wollte ich erst mal etwas zu mir schreiben.

Du darfst hier unter Motorsportkollegen auch gerne Deinen Namen nennen.

Ich fahre einen Opel Speedster mit Kompressor Umbau. Das Auto an sich macht mir sehr viel Spaß.
Ich fahre damit auf der Landstrasse den einen oder anderen Track Day, Bergrennen und auch Slalom.
Slalom vor allem in der http://www.cst-trophy.de/. Das Auto ich mittlerweile mit einem ganz guten Nitron Fahrwerk ausgestattet, leichten 15" ATS Felgen, Kumho V700 Semis, aber keine Sperre. Geht im Slalom ganz gut.

Ich wohne in der Nähe von Frankfurt. Die cst Rennen sind für mich teilweise mehr als 300 km entfernt. Da ich keinen Hänger habe reise ich auf eigenen Reifen an. D.h. alleine die Anreise ist für mich als Familienvater nicht so top.

Dann müßtetst Du eigentlich auch den Sven mit seinem Kompressor Speedster kennen :?:

Leider passt der Speedster gerade mit dem Kompressor nicht so gut in das DMSB Regelment, obwohl ich ihn für ein Top Auto für Slaloms halte. Eigentlich kann ich damit nur FS fahren. Ich will nicht viel umbauen daher sind Zusatzgewichte (so wie es der Thomas Haselbeck mit seiner Elise macht) oder Motorumbau auf 2000 ccm (Karsten Dempert) eher nichts für mich.

Ein Speedster mit nachträglichem Kompressor-Umbau ist in der Tat DMSB-untauglich.

Aber Clubsport geht damit schon.


In dem Jahr bin ich außerhalb der cst in Walldorf und Sinsheim in Klasse 9 Clubslaloms gefahren.
In Klasse 9 sind ja Slicks erlaubt, die ich als Selbstanreiser ja nicht habe aber ich anders als in der FS (wenn die überhaupt ausgeschrieben ist) einige Gegner. Mit den Ergebnissen war ich im Prinzip zufrieden, nur sind die Slaloms auch ziemlich weit für mich.

Wo genau wohnst Du denn :?:

Also nun zur eigentlichen Frage welches Auto eignet sich für meinen Hintergrund für DMSB Slaloms am Besten?

Meine Prioritäten
- sehr Leicht
- Heckantrieb
- Budget klein < 5000€ -> d.h. wohl nur Gruppe G möglich

Leistung wäre nicht schlecht ist aber kein Muss.

Am liebsten würde ich einen normalen Sauger Speedster nehmen. Aber der fängt bei ~14.000€ an. Dann noch Fahrwerk (Nitron min. 2000€), 15" Felgen (700€), Reifen (800€). Kurzum zu teuer.
Nächste Wahl wäre ein C-Kadett -> ist wohl zu teuer, geht aber im Slalom und am Berg ähnlich zu meinem Speedster.
3-er BMW
Mazda MX-5 -> sehr wenig Leistung (bin mal beim Michael Wolf mit gefahren)
????

Also zuerst einmal müßte man wissen ob Du DMSB Slalom oder Clubsport Slalom fahren möchtest.

Und wenn Clubsport Slalom in welcher Region.

Als Serien wären für Dich mit Sicherheit der Rhein-Neckar-Pokal oder der Main-Kinzig-Pokal sehr interessant.

Zu den Autos in der Gruppe G.

Bezahlbar und vom fahren mit Deinem Speedster vergleichbar wären der Rover MGF oder der Toyota MR2 W3.

Ansonsten, wie hier schon genannt der Mazda MX-5.

Das beste Preis- Leistungverhältnis als brauchbare Ausgangsbasis für den Gruppe G Slalom wäre ein gebrauchter BMW E30, E36 oder auch E46.

Welches Modell mit welchem Motor hängt dabei auch davon ab, was Du denn in Zukunft fahren möchtest ( siehe oben )

Mit sportlichen Grüßen

Hans Bauer



Hans Bauer Fahrwerkstechnik
Benutzeravatar
Hans Bauer
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 7126
Registriert: Mo Sep 13, 2004 17:23
Wohnort: 67551 Worms

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon opelspeedster » Sa Dez 27, 2014 16:49

Vielen Dank für die vielen Antworten erst mal.

Ich bin der Thilo Harich und wohne in Kelsterbach am Frankfurter Flughafen.
@ Hans ich hatte dich vor ein paar Jahren wegen dem AST/Double Six mal angerufen.
Ja den Sven Simon kenne ich sehr gut.

Eigentlich ist es mir egal ob DMSB oder Clubsport. Ich habe wegen der Nähe auf den Main-Kinzig-Pokal spekuliert, der ist ja nach DMSB Reglement, oder?

Irgendwie war ich der irrigen Annahmen das in Gruppe G (auch bei DMSB Slaloms) Slicks nicht erlaubt sind - ich kenne das DMSB Reglement ja nicht so gut. Das ist ja im Clubsport in Württemberg so : http://www.schwaben-motorsport.de/. Das gilt nur für Nordbaden oder auch für den Rhein Neckar Pokal?

Das mit den Semis war eigentlich mein Argument für Gruppe G. Die Gruppeneinteilung in G, F und H beim DMSB erschließt sich mir nicht so direkt, es gibt keine Klasse bei der ich mit einem STVO konformen Auto vorne mit fahren kann. Der wichtigste Einflussfaktor Reifen wird gar nicht berücksichtigt. Es besteht keine Möglichkeit mit einem STVO konformen Sportwagen (also ohne Stauraum für Ersatzreifen) ohne Hänger zum Wettbewerb zu kommen.

Clubslaloms in Hessen sind ja leider spärlich gesäht, zumindest lauf dieser Liste: http://www.horror-racing-team.de/I-N-F-O-s. Hier sieht es auch nicht rosig aus: viewtopic.php?f=4&t=4499. Welche gibt es da?

Vielleicht verallgemeinere ich meine Anforderungen noch mal:

- Motorsport mit einer ausreichenden Anzahl an vergleichbaren Gegner
- bezahlbar d.h. neues wettbewerbsfähiges Auto < 5000€ oder mein Speedster. Eigentlich will ich keinen Hänger kaufen, habe auch keine Unterstellmöglichkeit dafür
- Anreise weniger als 150 km von Frankfurt aus
- Heckantriebler, möglichst leicht also < 1000kg (ich finde einfach das Lenken mit dem Gasfuß geil)

leider bietet ein leichter Heckantriebler meisst wenig Stauraum. Und mit Semis hat man schon einen beachtlichenNachteil gegen Slicks. Damit ist es mit der Vergleichbarkeit dahin.

MX-5 hört sich aber erst mal ganz gut an. Die Rennen vom Mx-5 Cup wären auch noch ganz gut erreichbar: http://www.mx-5-slalom.de/rennkalender

Mit wie viel Investitionen ist bei einem 3er BWM zu rechnen? Leistung wäre da nicht so wichtig. Reifen mit Felgen müssten da ja rein passen, oder?

Mein Speedster hat einen 2,2 l Motor mit Kompressor. Welches Mindestgewicht brauche ich dann in Gruppe H? Faktor 1,4 wie ein G-Lader? dann bin ich bei > 3000ccm. Und damit bei 1030 Kg, was bei meinen 880 kg Fahrzeuggewicht 150 kg Mehrgewicht entspricht.
opelspeedster
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 109
Registriert: Fr Dez 26, 2014 16:59

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon buGGi » Sa Dez 27, 2014 17:12

opelspeedster hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen Antworten erst mal.

Ich bin der Thilo Harich und wohne in Kelsterbach am Frankfurter Flughafen.
@ Hans ich hatte dich vor ein paar Jahren wegen dem AST/Double Six mal angerufen.
Ja den Sven Simon kenne ich sehr gut.

Eigentlich ist es mir egal ob DMSB oder Clubsport. Ich habe wegen der Nähe auf den Main-Kinzig-Pokal spekuliert, der ist ja nach DMSB Reglement, oder?

Irgendwie war ich der irrigen Annahmen das in Gruppe G (auch bei DMSB Slaloms) Slicks nicht erlaubt sind - ich kenne das DMSB Reglement ja nicht so gut. Das ist ja im Clubsport in Württemberg so : http://www.schwaben-motorsport.de/. Das gilt nur für Nordbaden oder auch für den Rhein Neckar Pokal?

Das mit den Semis war eigentlich mein Argument für Gruppe G. Die Gruppeneinteilung in G, F und H beim DMSB erschließt sich mir nicht so direkt, es gibt keine Klasse bei der ich mit einem STVO konformen Auto vorne mit fahren kann. Der wichtigste Einflussfaktor Reifen wird gar nicht berücksichtigt. Es besteht keine Möglichkeit mit einem STVO konformen Sportwagen (also ohne Stauraum für Ersatzreifen) ohne Hänger zum Wettbewerb zu kommen.

Clubslaloms in Hessen sind ja leider spärlich gesäht, zumindest lauf dieser Liste: http://www.horror-racing-team.de/I-N-F-O-s. Hier sieht es auch nicht rosig aus: viewtopic.php?f=4&t=4499. Welche gibt es da?

Vielleicht verallgemeinere ich meine Anforderungen noch mal:

- Motorsport mit einer ausreichenden Anzahl an vergleichbaren Gegner
- bezahlbar d.h. neues wettbewerbsfähiges Auto < 5000€ oder mein Speedster. Eigentlich will ich keinen Hänger kaufen, habe auch keine Unterstellmöglichkeit dafür
- Anreise weniger als 150 km von Frankfurt aus
- Heckantriebler, möglichst leicht also < 1000kg (ich finde einfach das Lenken mit dem Gasfuß geil)

leider bietet ein leichter Heckantriebler meisst wenig Stauraum. Und mit Semis hat man schon einen beachtlichenNachteil gegen Slicks. Damit ist es mit der Vergleichbarkeit dahin.

MX-5 hört sich aber erst mal ganz gut an. Die Rennen vom Mx-5 Cup wären auch noch ganz gut erreichbar: http://www.mx-5-slalom.de/rennkalender

Mit wie viel Investitionen ist bei einem 3er BWM zu rechnen? Leistung wäre da nicht so wichtig. Reifen mit Felgen müssten da ja rein passen, oder?

Mein Speedster hat einen 2,2 l Motor mit Kompressor. Welches Mindestgewicht brauche ich dann in Gruppe H? Faktor 1,4 wie ein G-Lader? dann bin ich bei > 3000ccm. Und damit bei 1030 Kg, was bei meinen 880 kg Fahrzeuggewicht 150 kg Mehrgewicht entspricht.



Wir haben z.B. in meiner Gegend (Rhein Neckar Gebiet) den Rhein Neckar Slalom Pokal

http://www.schwaben-motorsport.de/downl ... s_2014.pdf

Hier findest du die Veranstaltungen. Der RNSP enthält sowohl DMSB Slaloms als auch Clubslaloms.

Daher muss man hier und da auf das Reglement achten, wenn man das Auto nach dem DMSB oder nach dem CS Regelwerk aufgebaut hat. Diese Erfahrung hast du ja schon gemacht, dass nicht überall in der Gruppe G Slickbereifung erlaubt ist.

Generell ist es so:

DMSB Reglement erlaubt Slicks für die Gruppe G auf jedem DMSB Slalom
Bei den Clubslaloms siehts schon wieder anders aus, da musst du leider von Gebiet zu Gebiet schauen, welches Clubslalom Regelwerk gültig ist, erst dann siehst du, ob in der G die Slicks erlaubt sind oder nicht.

Ich finde das sehr schade, denn es gibt gefühlt sehr viele CS Regelwerke und nichts einheitliches im CS Bereich.


Bzgl. Investitionen, zum E30 318IS:

Die Autos haben leichten Kultcharakter und sind auch noch selten geworden, das treibt natürlich den Preis für gebrauchte in die Höhe. Gute, nicht verrostete & nicht vergammelte IS gibt es aber leider erst ab so 3000 Euro. Alles darunter ist immer mit Vorsicht zu genießen bzw. enthält unerwünschte Überraschungen.

Wenn nur insgesamt 5000 Euro für Auto + richtiges Fahrwerk + Reifen + Felgen usw. zur Verfügung stehen, dann wird es hier wohl nichts.

MX-5

Beim Mx-5 siehts eigentlich ähnlich oder genauso aus. Entsprechende Fahrzeuge mit sagen wir nicht mehr als 100 000 km bekommste auch nicht unter 3000 Euro und diese gehen sehr schnell, weit über 4000 - 5000 Euro.

Der Hans kann dir als absoluter MX-5 Experte mit Sicherheit bessere Infos geben ;).


Ansonsten könnte ich dir empfehlen, mal einfach Ergebnislisten von DMSB Veranstaltungen bzw. DM Läufen zu studieren. Die können natürlich einen falschen Eindruck erwecken, aber man kann schon Tendenzen sehen, welche Autos dort gefahren werden, wie häufig diese vorkommen usw. usw. usw.

Danach kannst du dir die Autos mal in Mobile.de oder sonst wo zusammensuchen und sieht dann selbst, was die Preise machen.
buGGi
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 219
Registriert: Mi Jun 08, 2011 22:52
Wohnort: Viernheim/Pfungstadt

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon EWO » Sa Dez 27, 2014 20:28

opelspeedster hat geschrieben:
Vielleicht verallgemeinere ich meine Anforderungen noch mal:
- Motorsport mit einer ausreichenden Anzahl an vergleichbaren Gegner
- bezahlbar d.h. neues wettbewerbsfähiges Auto < 5000€ oder mein Speedster. Eigentlich will ich keinen Hänger kaufen, habe auch keine Unterstellmöglichkeit dafür
- Anreise weniger als 150 km von Frankfurt aus
- Heckantriebler, möglichst leicht also < 1000kg (ich finde einfach das Lenken mit dem Gasfuß geil)


Wie ich schon dachte, als du "sehr leicht" sagtest. Leicht im Vergleich zu heutigen Standards sind E30 und MX5 zwar, aber sehr leicht ist doch etwas anderes ....
Ein Serienauto aus den 70/80er wog meist unter 1000kg (z.B. Kadett C unter 900kg) und wenn man ihn leer räumte wurde er richtig spaßig.
Daher mein Ansatz mit dem Starlet. Die DInger gibt es zwar selten, aber es gibt sie noch. Schau mal bei Mobile unter der Angebotsnummer 202005048.
Vielleicht ist sowas eine Basis zum Schrauben und Spaß haben. Es sind auch noch weitere da.
Benutzeravatar
EWO
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 8337
Registriert: Mi Sep 08, 2004 19:42
Wohnort: KIEL

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon Hans Bauer » So Dez 28, 2014 11:58

opelspeedster hat geschrieben:
Hallo Thilo,

Vielen Dank für die vielen Antworten erst mal.

Ich bin der Thilo Harich und wohne in Kelsterbach am Frankfurter Flughafen.
@ Hans ich hatte dich vor ein paar Jahren wegen dem AST/Double Six mal angerufen.
Ja den Sven Simon kenne ich sehr gut.

Danke für Deine Infos - jetzt kann kann ich das etwas besser einordnen.

Eigentlich ist es mir egal ob DMSB oder Clubsport. Ich habe wegen der Nähe auf den Main-Kinzig-Pokal spekuliert, der ist ja nach DMSB Reglement, oder?

Wie schon geschrieben, eine Option dazu wäre der Rhein-Neckar-Slalom-Pokal bestehend aus Clubsport- und DMSB Slaloms.

Irgendwie war ich der irrigen Annahmen das in Gruppe G (auch bei DMSB Slaloms) Slicks nicht erlaubt sind - ich kenne das DMSB Reglement ja nicht so gut. Das ist ja im Clubsport in Württemberg so : http://www.schwaben-motorsport.de/. Das gilt nur für Nordbaden oder auch für den Rhein Neckar Pokal?

Serienklasse Clubsportslalom = Semis und Gruppe G DMSB-Slalom = Slicks.

Das mit den Semis war eigentlich mein Argument für Gruppe G. Die Gruppeneinteilung in G, F und H beim DMSB erschließt sich mir nicht so direkt, es gibt keine Klasse bei der ich mit einem STVO konformen Auto vorne mit fahren kann. Der wichtigste Einflussfaktor Reifen wird gar nicht berücksichtigt. Es besteht keine Möglichkeit mit einem STVO konformen Sportwagen (also ohne Stauraum für Ersatzreifen) ohne Hänger zum Wettbewerb zu kommen.

Mit einem BMW als Sportgerät kannst Du die Räder transportieren.

Clubslaloms in Hessen sind ja leider spärlich gesäht, zumindest lauf dieser Liste: http://www.horror-racing-team.de/I-N-F-O-s. Hier sieht es auch nicht rosig aus: viewtopic.php?f=4&t=4499. Welche gibt es da?

Deswegen würde ich in Deiner Position den Rhein Neckar Slalom Pokal wählen. Das sind Clubsport und DMSB Veranstaltungen gemischt und in der Regel immer schöne große Starterfelder.

Vielleicht verallgemeinere ich meine Anforderungen noch mal:

- Motorsport mit einer ausreichenden Anzahl an vergleichbaren Gegner

Dazu mußt Du Dir z.B. alle Ergebnislisten der Serien aus dieser Saison anschauen, damit Du die entsprechende Klasse respektive das richtige Fahrzeug aussuchen kannst.

- bezahlbar d.h. neues wettbewerbsfähiges Auto < 5000€ oder mein Speedster. Eigentlich will ich keinen Hänger kaufen, habe auch keine Unterstellmöglichkeit dafür

5000.- Euro für ein wettbewerbsfähiges Fahrzeug ist sehr naiv - nimm besser Deinen Speedster, fahr die RNP-Läufe 2015 und Du wirst sehr viel Spass haben und nette Motorsportkollegen kennen lernen ( unter anderem den Rüdiger Schwab, der auch einen Speedster fährt und auf eigener Achse zu den Veranstaltungen kommt ).

- Anreise weniger als 150 km von Frankfurt aus

Im Mittel wird das passen

- Heckantriebler, möglichst leicht also < 1000kg (ich finde einfach das Lenken mit dem Gasfuß geil)

Wenn das Dein Ziel ist bleib bei Deinem Speedster.

leider bietet ein leichter Heckantriebler meisst wenig Stauraum. Und mit Semis hat man schon einen beachtlichenNachteil gegen Slicks. Damit ist es mit der Vergleichbarkeit dahin.

Einen leichten Hecktriebler mit unter 1.000 kg, unter 5.000.- Euro mit Stauraum gibt es nur in Deiner Phantasie und nicht in der Realität.

MX-5 hört sich aber erst mal ganz gut an. Die Rennen vom Mx-5 Cup wären auch noch ganz gut erreichbar: http://www.mx-5-slalom.de/rennkalender

Der MX-5 Cup ist eine absolut geniale Slalom Serie, darüber hinaus sind die Fahrer ein echter Freundeskreis und es gibt oft bis zu drei Rennen an einem Wochenende.

Mit wie viel Investitionen ist bei einem 3er BWM zu rechnen? Leistung wäre da nicht so wichtig. Reifen mit Felgen müssten da ja rein passen, oder?

Einen guten und wettbewerbsfähigen 3er BMW für 5000.- Euro gibt es nicht.

Ein guter E30 318 iS ist in der Motorsportszene schon ein gesuchtes Sammlerfahrzeug mit entsprechend hohen Preisen.

Dann schon eher ein E36 oder E46 entsprechend der Klasse, die für Dich interessant wäre.

Aber auch da liegst Du mit Fahrwerk, Felgen, Reifen und Vierpunktgurt bei mehr als 5.000.- Euro


Mein Speedster hat einen 2,2 l Motor mit Kompressor. Welches Mindestgewicht brauche ich dann in Gruppe H? Faktor 1,4 wie ein G-Lader? dann bin ich bei > 3000ccm. Und damit bei 1030 Kg, was bei meinen 880 kg Fahrzeuggewicht 150 kg Mehrgewicht entspricht.

Was soll das - dann brauchst Du ein Zugfahrzeug, einen Anhänger und zwei Satz Räder und mit Slicks und Regenreifen. Um zu gewinnen fehlt Dir dann noch ein Renngetriebe mit entsprechender Achse und Sperre usw...

Und sicher hast Du auch keinen Überrollkäfig in Deinem Auto...

Mit sportlichen Grüßen

Hans Bauer



Hans Bauer Fahrwerkstechnik
Benutzeravatar
Hans Bauer
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 7126
Registriert: Mo Sep 13, 2004 17:23
Wohnort: 67551 Worms

Re: Leichten Hecktriebler für Gruppe G gesucht

Beitragvon opelspeedster » So Dez 28, 2014 13:25

Hallo Hans danke für die Infos.

Was ist beim Rhein-Neckar-Slalom-Pokal mit dem DMSB Läufen? Die kann ich ja mit meinem Speedster nur in Klasse FS fahren, oder? Wie werden die für Gesamtwertung gezählt? Ja mit Speedster und ohne weitere Investitionen wäre natürlich am Besten. Ich werde das Reglement mal genauer studieren.

Ich bin ja spontan nach Telefonanruf - in Unkenntnis des Reglements - in der höchsten Klasse (ich meine 9) beim Rhein-Neckar-Slalom-Pokal gestartet. Das muss ich vermutlich mit meinem Kompressor Speedster auch, oder? In einer Klassen mit Semis kann ich ja nicht starten, oder? Wenngleich in Sinsheim hatte ich sogar in beiden Läufen jeweils die schnellste Laufzeit, aber eine Pylone. Von daher ging es dort mit Semis auch gegen die Slick bereiften C-Kadetts ganz gut.

Den Rüdiger Schwab kenne ich natürlich von einigen Rennen (Heilbronn, Liedolsheim, Walldorf, Sinsheim). Ist immer ein sehr guter Gegner mit offenem Ausgang. Wenngleich ich mit dem Kompressor auf einigen Strecken Vorteile haben sollte. Mit einem gewissen Stolz habe ich gesehen wie erfolgreich er mit dem Speedster - nicht nur im Rhein Neckar Pokal fährt.

Die 5000 € waren jetzt mal aus der Luft gegriffen. Da ist im Prinzip noch Spiel, am Liebsten wäre mir aber mit dem Speedster in einer passenden Rennserie zu fahren.

Käfig habe ich keinen, braucht man wohl für Klasse H.
opelspeedster
Spitzen-Mitglied
 
Beiträge: 109
Registriert: Fr Dez 26, 2014 16:59

Nächste

Zurück zu Einstieg?

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron