ECSTA V70A 195/50 R15 82V

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ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon kartoffelvan » Sa Feb 06, 2016 22:01

guten Abend,

hat einer von euch einen direkten Vergleich zwischen ECSTA V70A 195/50 R15(Mischung mittel) und dem Federal RSR in Größe 195/50-15?

Möchte jetzt doch in der kommenden Saison doch auf 15 Zoll umsteigen(Golf 2 GTI 16V auf 7x15 Felge).

Danke&Gruß

Andreas
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Jörg O. » So Feb 07, 2016 11:09

Hallo, Andreas.
Nein...einen direkten Vergleich zum Federal kann ich Dir zwar nicht bieten, aber aus eigener Erfahrung soviel zum Kumho auf einem Golf 2 Gti sagen:
Wenn mit dem Kumho beim Golf die Balance samt Achsgeometrie nicht passt, ist der nach 3-4 Läufen vorne runter und mit der harten K91 Mischung fehlt Dir an der VA beim kurzen Clubslalom einfach der Grip !

Dann sieht der K61 nach kurzer Zeit so aus:
viewtopic.php?f=5&t=6925&start=120
Das Beispiel oben betraf zwar den User @roawdy, jedoch ist dieses Verschleißbild beim Kumho an meinem Golf absolut identisch (und nein, ich überfahre das Auto nicht !!! ) .
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon EWO » So Feb 07, 2016 15:03

Die Familie Klauza fährt beides auf einem Golf.
Der V70A ist aber die deutlich schnellere Wahl. Ist auch ein echter Semi und der RSR ein sehr ordentlicher UHP mit steifer Karkasse.
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Roawdy » So Feb 07, 2016 17:23

Moin,
der Federal ist ein vollkommen einfacher Reifen, man kommt an, läßt Luft ab, (bei mir Formel 1 Werte 8) ) fährt seine Kreise.....pumpt den Reifen wieder auf....und gut ist. Optimale Laufflächentemperatur nach einem Lauf umme 55°C.
Der Kumho ist deutlich anspruchsvoller, sehr temperaturabhängig. Er darf lange nicht so "heiß" gefahren werden wie der Federal, generelle Temperaturempfehlung habe ich noch nicht. Die K20 Mischung funktioniert bei mir vorne nur bis 20°C Lufttemperatur (sonst s.o. Bild, Mittelmotorfuhre mit 840kg leer), der K60 bei wärmeren Wetter ist bei mir so unkompliziert wie der Federal. Trotz meines kleinen Wägelchens funktioniert bei mir nur die Größe 205/50R15 auf 6,5/7 Zoll.......mit 190/50 fährt er in Kurven geradeaus :?
Im OWL Clubsport fuhren alle, wenns die Größe gab, den Kumho..............
In wie weit dir das mit deinem Golf jetzt hilft, musst du selbst entscheiden.
Jrooß Kalle
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon kartoffelvan » So Feb 07, 2016 21:06

Danke schonmal für die ersten Antworten!

Wären dann Toyo R888 bzw. R888r oder Jokohama A048 eine Alternative?

Gruß

Andreas
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Jörg O. » So Feb 07, 2016 21:50

...den Yoko hab ich auch...und den sogar "nur" als 185/60/13 auf einer 7jx13 Felge was bei der schmalen Breite bei einem Frontkratzer ja noch mehr Belastung für den Reifen an der VA ist bzw bedeutet.
Der A048 ist sehr viel "unkomplizierter" weil nicht so temperatur- und luftdruckempfindlich und hält weitaus länger bei fast gleichem Grip wie der Kumho...genau genommen fahre ich mit einem Satz Yokos in Mischung "M" über 20 Clubslaloms und hab immer noch gut 1,5mm Restprofil drauf und auch das Laufbild bzw der Verschleiß ist sehr gleichmäßig und die Yokos sehen auch absolut nicht "zerrupft" aus ! Zudem machen beim Kumho laut meiner Erfahrung schon 0,1-0,15 bar Kaltdruck den Unterschied zwischen Grip und Rutschen aus bei gleichen Lufttemperaturen und gleichen Asphalttemperaturen.
Insofern von meiner Warte aus ist der Yokohama die bessere Alternative beim Slalomeinsatz mit dem Golf !
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon EWO » So Feb 07, 2016 23:36

kartoffelvan hat geschrieben:Danke schonmal für die ersten Antworten!

Wären dann Toyo R888 bzw. R888r oder Jokohama A048 eine Alternative?

Gruß

Andreas


Den R888 lass mal besser im Regal stehen,. den R888R kann ich noch nicht wirklich taxieren.
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon BMW123d » Mi Feb 10, 2016 13:12

EWO hat geschrieben:
kartoffelvan hat geschrieben:Danke schonmal für die ersten Antworten!

Wären dann Toyo R888 bzw. R888r oder Jokohama A048 eine Alternative?

Gruß

Andreas


Den R888 lass mal besser im Regal stehen,. den R888R kann ich noch nicht wirklich taxieren.


Ich verstehe es echt nicht. So abgrundtief schlecht wie der Toyo hier dargestellt wird ist er nicht. Klar ist der Kumho (wenn er funktioniert) schneller als der Toyo, aber die unterschiede sind meines erachtens je nach Witterung nicht so gravierend. Und ja natürlich kommt es auf das Fahrzeug an. Und ich möchte in Erinnerung rufen, dass als ich das hier schon mehrfach beschriebene Problem mit dem Verschleißbild hatte, als erstes mein Auto oder mein Fahrstil als schuldiger ausgemacht wurde. Aber (plötzlich) haben doch mehrere Leute die Probleme, und das auf den unterschiedlichstens Autos (Fliegengewicht Smart vs. 1440kg Bomber). Und komischerweise habe ich diese Probleme nur mit Kumho gehabt. Nicht mit dem Toyo, nicht mit dem Federal, nicht mit den Nankang NS-2R und nichtmal mit einem Wald-und-Wiesen-UHP ala Hankook S1evo. Auch möchte ich klarstellen, dass ich auch mit der Behauptung "der Toyo ist nicht oder nur kaum besser als der Federal" aufräumen. Das ist einfach nicht der Fall. Der Toyo ist egal unter welchen Bedingungen besser als der Federal. Und wenn man etwas schlau das Internet durchforstet ist in manchen größen der Aufpreis vom Federal zum Toyo gering genug um den "Mehrwert" zu rechtfertigen. Und nein ich bin kein Reifenhändler der irgendwas verkaufen will. Und ich bin auch nicht der einzige mit dieser Meinung.
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon EWO » Mi Feb 10, 2016 15:10

BMW123d hat geschrieben: ....

Kein Problem, jeder macht seine Erfahrungen in der Praxis und das muss auch so sein.
Wenn der Einsatzfall des R888 passt (und das kommt natürlich auch oft vor), dann ist er okay.
Aber wenn es um sachliche Dinge wie Konstruktion der Karkasse, Gummi-Mischungen und deren Einsatzbandbreite und Zeiten-Vergleichsmessungen geht bleibt nur der direkte Vergleich (am liebsten objektiv mit Messwerten untermauert) und den habe ich als Grundlage meiner Aussage.

Hier ein paar Infos dazu ...
AUTOBILD Kumho vs Toyo: http://www.kumhotire.de/fileadmin/KUMHO ... d_0205.pdf
AUTOBILD Sportcars https://trackparts.ch/mediafiles//Pdf/s ... t%2013.pdf

SPORTAUTO
- Pirelli P Zero Trofeo (183 Punkte)
- Continental Force Contact (181 Punkte)
- Michelin Sport Cup+ (178 Punkte)
- Dunlopp Sport MaxxRace (173 Punkte)
- Toyo R888 (136 Punkte)
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon BMW123d » Mi Feb 10, 2016 22:50

ich weiß nicht, entweder bin ich blind oder in den Tests steht nichtmal welche Mischung verwendet wurde beim Kumho. Da immer gegen "Rundstrecken"-Semis verglichen wurde, gehe ich stark von der K91 Mischung aus. Im Slalom ist die K61 Mischung üblich und die ist eher eine Warmwetter Mischung. Es wird kein Wort über Randbedingungen verloren. Also nichts über die Außentemperatur o.ä.. Dann wird kein Wort über das Aufheiz verhalten verloren. Einer der Entscheidendsten Faktoren eines Slalom Semis, der ja bekanntermaßen hauptsächlich im Clubslalom Bereich bei Strecken unter 1000m eingesetzt werden. Möglichkeiten den Reifen warm zu fahren, gibt es nicht. Auch das ganze Luftdruckthema wird damit abgetan, dass man halt "0,5 bar unter dem Druck vom Serienreifentest" fährt. Auch hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass JEDER Reifen deutlich anders reagiert je nach Luftdruck. Es gibt die unterschiedlichsten Philosophien, klingt komisch, ist aber so. Beispielsweise beim Toyo: Manche fahren den bei uns, wie nahezu alle anderen Semis mit eher niedrigen Drücken, durchweg durch alle Fahrzeugklassen. Sprich iwo im dreh 2 bar. Das funktioniert auch ganz passabel. Aber ich habe bei mir eher die Erfahrung gemacht (zusammen mit einigen anderen) den Toyo eher etwas mehr Luft zu geben als anderen Semis. Der entscheidende Punkt ist aber, dass der Toyo mit allen Varianten iwie funktioniert, nie bösartig wird und sich auch einigermaßen gleichmäßig Abfährt. Kurz: Er funktioniert immer irgendwie! Auch würde ich meiner Erfahrung nach die Reifentemperatur bei der der Toyo seinen Peak hat, niedriger ansiedeln als bei anderen Semis. Dh. wenn man ihn auf Temperaturen verwendet, wie die meisten anderen Semis, dann ist der Toyo schon über seinen Peak drüber raus und baut wieder ab.

Auch das Abschneiden beim Nasshandling passt bei beiden Tests nicht zusammen. Ist auch klar. Auf dem BMW deckt sich das mit meiner Erfahrung, auf dem Golf gehts in die andere Richtung. Sind auch völlig unterschiedliche Konzepte. Was noch dazu kommt, im einen Test ist der Sportliche Straßenreifen im Nassen "Klischee-Mäßig" deutlich besser, im anderen bekommt er von den Rundstreckenspezialisten ala Dunlop, Michelin und Pirelli ordentlich was eingeschenkt. Man muss aber auch dazu sagen, dass eben auch hier eine Vergleichsangabe fehlt.
Die genannten Tests sind aufjedenfall weit weg von Objektiv. Praktisch 0 Hintergrundinfos dabei sind. Den SportAuto Test habe ich jetzt nicht nachgeschaut, es ist aber auch nicht der aktuellste SportAuto Test. Im neusten Test werden nur die Trackday Semis getestet, also Trofeo R, Cup 2 und SportMaxx Race. Diese Tests helfen einem Slalom Fahrer nicht weiter und Spiegeln auch auf der Rundstrecke nicht ganze Wahrheit wieder. Wer sich am Ring auskennt, weiß dass da die Testsieger in den Tests hier auch nicht die Nummer 1 wahl der Fahrer sind.

Der Kumho dagegen ist eine rießen Zicke. Wenn man nicht genau das Fenster erwischt, indem er funktioniert, kann man gleich auf LingLong Reifen fahren. Dieses Fenster ist m.E. mit einem leichten Fahrzeug beim Kumho deutlich einfacher zu treffen, als mit einem schweren wie meinem. Ich hatte mit dem Kumho die verrücktesten Probleme. Mal wurde er einfach garnicht warm, nichtmal Handwarm und hat nix gehalten, dann ein bisschen 0,1 bar der Druck anders hat er aufeinmal angefangen sich an der Innenflange abzuschmelzen und das ganze Gummi schön außen wieder aufzubacken. Und ja ich muss offen zugeben, wenn der Kumho bei mir mal funktioniert hat, war ich immer sehr schnell unterwegs. Das verleugne ich nicht. Aber diesen Punkt zu erwischen, da wurde ich verrückt damit. Ich hab ja auch alles mögliche am Auto verändert. Von wenig Sturz auf viel Sturz, Nachlauf, Spur, Höhenstand vorne etc. Egal wie ichs gedreht habe, es wurde nicht besser.

Und klar Konstruktion von Karkasse und Gummimischungen sind wenn man sich damit auskennt, Objektive Sachen an denen man die Leistungsfähigkeit eines Reifens festmachen kann. Bringt mir aber in der Anwendung trotzdem nix wenn der Kumho die beste Karkassen Konstruktion und die beste Gummimischung in der Theorie hat, wenns nicht funktioniert. Und sorglos Entwickelter "Asia-Schrott" ala Nankang NS-2R, wie auch immer der konstruiert und entwickelt ist, er funktioniert zumindest unproblematischer als dieser Kumho. Und wie gesagt ich bin mit meiner Meinung wie man in diversen Threads zu diesem Thema nachlesen kann, nicht ganz alleine.

Aber Ok, bei vielen scheints zu funktionieren. Viele in den kleinen Klassen (=kleine Leichte Autos) bei uns, also G3, G5, F9, F10 fährt den Kumho, auf Autos wie Polo 6n, Honda CRX, MX5,318is etc. Wobei ich im allgemeinen beobachtet habe, das aus oben genannten Gründen einige wieder auf was anderes umgestiegen sind, oft z.B. auf den Direzza.
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Jörg O. » Do Feb 11, 2016 00:08

...wie gesagt, wer einen unkomplizierten Semi mit ordentlich Grip sucht der ist mit dem A048 von Yokohama gut beraten...besonders an einem Frontkratzer. Zwar kostet der in der o.g. Groesse 195/50/15 auch mal gut 30 Euro mehr als der Kumho...hält dafür aber auch bedeutend länger als der Kumho was sich locker rechnet über die Saison, zumal die "Medium" Mischung von Spaetfruehling bis Frueherbst selbst an relativ leichten Autos wie einem Gr. G Polo G40 noch gut funktioniert und man zudem mit einer Mischung an VA und HA immer schön durchwechseln kann !

Ein weiterer unkomplizierter und günstiger Semi auf dem Niveau eines Toyo R888 in Mischung "GG" ist der Maxxis Victra ZR9...auch dieser waere in o.g Größe bei dem ein oder anderen Fahrer/Fahrzeug durchaus eine Alternative...und den gibt es auch nur in einer sog. "Trackday" Mischung...
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Hans Bauer » Do Feb 11, 2016 12:16

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Der Kumho Semi ist dem Toyo Semi im Club-Slalom deutlich überlegen.

Der Kumho hat nur einen Nachteil :

Für einen Semi zu viele Längsrillen.

Und das wirkt sich bei einer Überbeanspruchung, zu weicher Mischung und vor allem bei einem schlechten Fahrwerks-Setup negativ aus.

Es ist halt sehr schade, dass es den Dunlop Direzza nicht mehr oder sehr selten in weicheren Mischungen gibt.

Mit dem Yoko Semi habe ich keine eigene Erfahrung und kann daher nichts dazu sagen.

Mit sportlichen Grüßen

Hans Bauer

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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Jörg O. » So Feb 14, 2016 15:00

...Hans, was die pure Performance des Kumho gegenüber dem Toyo betrifft, da bin ich ganz bei Dir und auch das Argument mit den "zu vielen" Längsrillen kann ich zumindest aus meiner Sicht/Erfahrung ebenso bestätigen, es ist eher nachteilig im Slalomsport.
Der Yokohama A008R hatte ebenso aufgrund seiner 3-4 Längsrillen damals beim Slalom das gleiche Problem, wenn auch nicht so ausgeprägt wie jetzt beim Kumho. Auf der anderen Seite ist der Kumho V70A im Rallyesport weitaus unkomplizierter weil es hier genug lange Geraden gibt wo sich der Kumho sozusagen "erholen" kann und so weit weniger verschleißt...und auch auch im Rallyesport ist er in den Ergebnisslisten immer oben dabei, ob Klasse oder Gesamt.
Ein toller Reifen, ob Slalom oder Rallye war damals der Dunlop D98...top Haftung und vergleichsweise wenig Verschleiß. Der Kumho V70A mit seinen 4 Mischunge nund dazu das Profilbild des Dunlop D98 oder des Direzza...das wäre eigentlich zum Slalom ideal..!
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Roawdy » Mo Feb 15, 2016 20:13

Hans Bauer hat geschrieben:Der Kumho hat nur einen Nachteil :
Für einen Semi zu viele Längsrillen.


Moin,
heute beim Herausholen des Werkzeugs für den Winterdienst bin ich an meinen Reifenstapeln vorbeigekommen........die Wirkung des Profils wird deutlich überbewertet.
Die Verschleißbilder meiner Kumho.....identische Maße, identische Karkasse, identisches Profil und identischer Einsatz an der Vorderachse sind total unterschiedlich.......das Bild meiner K22 ist ja hinlänglich bekannt, verstärkter Verschleiß in der Mitte....der Kumho in K60 vorne hat wie auch an der Hinterachse ein ganz normales Verschleißbild.....vorne sind die Schultern etwas runder als hinten......keine Auswaschungen oder Abschmelzen in der Mitte.
Am Profil liegt es bei mir nicht....ich denke die Mischung(en) des K22 ist kritisch und Kumho hat es mit der Härte....äh...Weicheverteilung zu gut gemeint, die Reifenschultern sind zu hart.....die Mittelrinnen viel zu weich.
Gruß Kalle
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Re: ECSTA V70A 195/50 R15 82V

Beitragvon Noquest » Di Feb 16, 2016 19:08

Guete Abig

Der Kumho ist hervorragend, sehr angenehm zu fahren, guter Grip und günstig... Nachteilig ist sein etwas höherer Verschleiss...
Sprich ein Yokohama A048 in soft hält auf meinem MX-5 genau gleich lang wie der V70a als K60, Grip ist aber höher (205/50R15 auf 7ner)
Der V70a in K20 bei kalt-kühlem und feuchtem Asphalt ist aber eine Wucht...

R888 und RSR sind keine Alternative; ausser es zählt in erster Linie der Preis...

Gruess Dani
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